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Getreidepreise auf neuem Hoch
Pressemitteilung vom 19.12.2007


Paris. Die Getreidepreise sind in den Vereinigten Staaten wegen sinkender Lagerbestände und der weiterhin starken Nachfrage auf ein Rekordhoch gestiegen. Rohstoffhändlern zufolge trieb auch der spekulative Handel von Finanzinvestoren den Preise nach oben, was die Sorge vor weiter steigenden Lebensmittelpreisen schürte. Am Terminmarkt der Chicagoer Börse CBOT verteuerte sich der Weizen um mehr als 3 Prozent auf mehr als 10 Dollar je Bushel. Das sind umgerechnet 7 Euro. Ein Bushel, zu deutsch Scheffel, entspricht 35,2 Litern. Auch in Europa mussten Händler gut 2 Prozent mehr für Weizen bezahlen.

Händler rechnen weiterhin mit einem schwankungsanfälligen Markt bei Agrarrohstoffen. Sie erwarten aber zu Jahresanfang mehr Informationen über die Bepflanzungen in den Vereingten Staaten für die nächste Aussaat, was den Markt beruhigen könnte. Weizen gilt noch vor Mais als der wichtigste landwirtschaftliche Rohstoff. Das Hauptanbaugebiet von Chicago-Weizen lieht in den feuchteren Regionen, die sich in einer Linie von Mitteltexas bis zu den Großen Seen und dem Atlantik erstrecken. Das Mehl aus Chicago-Weizen wird überwiegend für Kuchen, Kekse, Snacks und Cracker verwendet.

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