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Laufende Konten von Schweinhaltern mit Zinsätzen von bis zu 17 Prozent belastet / Liquiditätshilfen für Schweine haltende Betriebe
Pressemitteilung vom 15.11.2007


Die Rentenbank hat sich bereit erklärt, die Liquiditätshilfen für Schweine haltende Betriebe flexibler zu handhaben. Sie ist bereit, die vorübergehende Streckung bzw. Aussetzung von Tilgungen an die finanzielle Situation der Betriebe anzupassen. Dies soll vor allem auch dann möglich sein, wenn noch erheblicher Kapitaldienst für andere Investitionsdarlehn zu leisten ist. Die Ertrags- und Liquiditätslage der landwirtschaftlichen Unternehmen, die sich auf Schweinehaltung spezialisiert haben, ist wegen der geringen Erzeugerpreise in Verbindung mit stark gestiegenen Futterkosten sehr angespannt. Liquiditätshilfen seien daher dringend erforderlich. Es müsse gelingen, dass Strukturbrüche in der Schweinehaltung vermieden werden. Das Angebot der Landwirtschaftlichen Rentenbank müsse deutlich stärker genutzt werden. Ebenso müßten die Schweinehalter ihrerseits von den Hausbanken das Förderkreditprogramm der Rentenbank einfordern, um das laufende Konto mit Zinsätzen von bis zu 17 Prozent zu entlasten.

Roland Freiherr von Fritsch
1.Vizepräsident des VDL
VDL-Beauftragter bei der Rentenbank

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