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Tillich: "Sachsen greift beim Ökolandbau tief in die Tasche"
200 € / ha bei Umstellung von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft bei Acker- und Grünlandwirtschaft ab 2007
Pressemitteilung vom 16.11.2006


Am Geld kann es nicht liegen, dass der Ökolandbau in Sachsen langsamer wächst, als erwartet, sprach der Minister klare Worte. Zuallererst treffe der Landwirt die Entscheidung. Und zwar aus betriebswirtschaftlichen Gründen. Der Staat könne immer nur Anreize schaffen. Mit der Teilnahme am Programm umweltgerechte Landwirtschaft kommen auch die konventionellen Unternehmen der ökologischen Landwirtschaft sehr nahe, so Tillich. Immerhin beteiligen sich rund dreiviertel der sächsischen Betriebe an einem entsprechenden Förderpogramm. Auch darin sieht Tillich einen Grund für die relativ geringe Zahl von Umsteigern. Der Minister bekräftige dennoch sein Interesse, dieser Sparte auch in Sachsen weiter zum Durchbruch zu verhelfen. Natürlich wollen auch wir Sachsen beim Bioboom mitmischen, sagte Tillich. Die Weichen würden mit der neuen Förderrichtlinie gestellt. Die Förderrichtlinie Ökolandbau mit den konkreten Fördersätzen wird im Dezember dem sächsischen Kabinett zur Beratung vorgelegt. Sachsen wird den Ökolandbau im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz fördern. Dadurch bekommen die Unternehmen Planungssicherheit für die nächsten fünf Jahre. In Sachsen gibt es derzeit 279 landwirtschaftliche Betriebe, die auf einer Fläche von 23.450 Hektar ökologisch wirtschaften. Im Jahr 2000 waren es 204 Betriebe mit einer Fläche von 14.285 Hektar.

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