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Neue Förderung: Jetzt 750 Euro mehr für Solarheizungen
Austausch alter Heizkessel durch solare Brennwertgeräte Förderung befristet!
Pressemitteilung vom 25.10.2007


Gute Nachrichten für Eigenheimbesitzer: Beim Austausch ineffizienter Öl- oder Gasheizungen durch solar unterstützte Brennwertgeräte gibt es ab dem 24. Oktober mehr Fördergeld vom Staat. Der neue Investitionskostenzuschuss beträgt 750 Euro. Er kann zusätzlich zur bisherigen Solarförderung unbürokratisch über das Bundesamt für Wirtschaft abgerufen werden. Über vier Millionen Heizkessel in Deutschland sind älter als 20 Jahre und belasten ihre Eigentümer durch explodierende Öl- und Gaspreise. Der neue Sanierungszuschuss soll hier Abhilfe schaffen und ist aufgrund der erwarteten großen Nachfrage bis zum 30. Juni 2008 befristet. Bereits über eine Million deutsche Haushalte betreiben bereits heute Solaranlagen, um ihre Heizkosten zu senken.

Wer sich zum Beispiel eine 15 Quadratmeter große Solaranlage einrichten lässt, die Warmwasserbereitung und Heizung unterstützt, kann mit 1575 Euro Zuschuss vom Staat kalkulieren. Dies berichtet das Institut für wirtschaftliche Ölheizung (IWO).

Wer die Sonnenenergie nur für Warmwasser nutzt, wird mit 60 Euro pro Quadratmeter gefördert. Wenn die Solarwärme auch für die Heizung verwendet wird, weitere 45 Euro.

Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) fördert Anlagen bis maximal 40 Quadratmeter. Der Förderantrag soll erst eingereicht werden, wenn die Anlage fertiggestellt ist.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) begrüßt die Erhöhung der Fördersätze. BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig: "Wer jetzt saniert und auf die Sonne setzt, wird gleich mehrfach belohnt: Moderne Heizungen nutzen Solarwärme zum Nulltarif und rechnen sich durch höhere Effizienz. Mit den neuen Zuschüssen werden nun auch noch die Anschaffungskosten erheblich reduziert." Mit Hilfe eines solar unterstützten Brennwertgerätes können nach Angaben des BSW-Solar Öl- und Gasverbrauch und damit die Heizkosten bei einer Heizungssanierung häufig halbiert werden.

Der Bundesverband Solarwirtschaft rechnet aufgrund der verbesserten Förderung mit einer steigenden Solaranlagen-Nachfrage. Nach einer repräsentativen Haushaltsbefragung planen rund 800.000 weitere Haushalte die Errichtung einer Solarthermieanlage in den nächsten zwei Jahren.

Die gerade begonnene Heizperiode könnte den Verbraucher wieder hart treffen. Der Ölpreis notierte zuletzt neue Rekordmarken. Vergangene Woche wurde erstmals die 90 Dollar-Marke erreicht. Energieexperten halten weitere Ölpreishochs in diesem Winter für möglich. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung rechnet auch langfristig mit weiter steigenden Öl- und Gaspreisen.

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