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Sensor sorgt für optimale Verbrennung des Biokraftstoffs
Pressemitteilung vom 04.09.2003


Die zunehmende Verwendung von Biodiesel als Kraftstoff leistet einen wichtigen Beitrag zu einer umwelt- und klimaschutzverträglichen Mobilität in unserem Land. Bislang wird Biodiesel als Ersatzkraftstoff in Dieselmotoren eingesetzt. Der Biokraftstoff bringt dabei zwar hervorragende Leistungen, verbrennt wegen seiner Eigenschaften jedoch anders als herkömmlicher Diesel.
„Mit der Entwicklung eines Sensors, der Biodiesel von herkömmlichem Diesel im Tank unterscheidet und die Motorsteuerung von Dieselmotoren dem jeweiligen Kraftstoff anpasst, wird die Europäische Kraftstoffqualitätsnorm auch zukünftig eingehalten. Damit ist ein Durchbruch für die Zukunft von Biodiesel als Kraftstoff erzielt worden“, so Alexander Müller, Staatssekretär im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL).

Das BMVEL hat das Projekt zur schadstoffarmen Verbrennung von Biodiesel, an dem unter anderem die Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) und die Volkswagen AG beteiligt sind, mit einem Förderbetrag von rund 160.000 Euro unterstützt.
„Es kommt nun darauf an“, so Müller, „dass Fahrzeugkäufer die Möglichkeiten des Biodieseleinsatzes berücksichtigen und bei den Anbietern nach Biodiesel-geeigneten Fahrzeugen fragen, damit sich diese innovative Technologie vermehrt am Markt durchsetzt“.

Über den Anbau von Raps für die Biodieselerzeugung profitiert auch die Landwirtschaft. Vor allem durch die Rohstofferzeugung für den Biodiesel ist die Anbaufläche für nachwachsende Rohstoffe innerhalb von fünf Jahren in Deutschland von rund 500 000 Hektar auf rund 840 000 Hektar angestiegen. Diese Entwicklung weist auf das große Potenzial nachwachsender Rohstoffe für den Umwelt- und Klimaschutz, aber auch als wichtige Alternative zur Nahrungsmittelerzeugung für die Landwirte hin.

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