• Anschrift:
    Bundesverband
    Deutscher Landwirte e.V.
    Dresdner Straße 46
    09526 Dittmansdorf
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Einladung
Miller und Flath beim VDL
Große Bauernversammlung zur Agrarreform in Drebach Pressemitteilung vom 20.08.2004


Der Verband der privaten Landwirte und Grundeigentümer Sachsen e.V. (VDL) lädt alle Landwirte, Pächter und Verpächter zu einer öffentlichen Bauernversammlung des VDL freundlich ein.

Ort: Bürgerhaus Drebach bei Ehrenfriedersdorf
Tag und Zeit: Freitag, den 03. September 2004, 19.00 Uhr


Hauptredner der Veranstaltung:
· Dieter Tanneberger, Präsident des Verbandes der privaten Landwirte und Grundeigentümer Sachsen (VDL)

· Josef Miller (CSU), Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten im Freistaat Bayern

· Steffen Flath (CDU), Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft im Freistaat Sachsen

Themen der anschließenden Diskussion:
· 2005 - Ein Paradigmenwechsel in der deutschen Agrarpolitik! Die Entkopplung der Prämienzahlungen von der Produktion ist gleich dem Hartz IV-Gesetz für die Grundeigentümer, deren Pachtverträge erst nach 2005 auslaufen!

· Der Verpächter erhält nach 2004 seine Flächen ohne jeglichen Prämienanspruch zurück! Das ist eine Enteignung der Grund- und Bodeneigentümer! Die Bodenpreise werden drastisch fallen! Die Verpächter werden zu Geiseln der LPG-Chefs!

· Verlierer sind die Milchbauern und die flächenarmen Betriebe!

· Hauptgewinner sind die Tausende Hektar großen LPG-Nachfolger!

Darüber soll mit den Ministern Miller und Flath diskutiert werden.

Organisatorische Hinweise:
Für Mitglieder des VDL ist der Eintritt frei (bitte Mitgliedskarte vorlegen). Nichtmitglieder zahlen einen Unkostenbeitrag in Höhe von 5,00 € (bitte passend bereithalten, es kann nicht gewechselt werden). Als Imbiß werden kostenlos belegte Brötchen gereicht. Getränke bezahlt jeder selbst.


Biographien der Minister

Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten
Postfach 22 00 12
80535 München
Tel.: 089/2182-0
Hausanschrift: Ludwigstraße 2, 80539 München

Josef Miller

Bayerischer Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten

· Geboren am 12. Juli 1947 in Oberschöneberg, Landkreis Augsburg, röm.-kath., verheiratet, 2 Kinder

· Nach der Volksschule Lehrzeit im Ausbildungsberuf Landwirt

· 1963/66 Berufsaufbauschule, mittlere Reife

· 1966/69 Bayernkolleg Augsburg, Abitur

· 1969/72 Studium der Agrarwissenschaften an der TU München-Weihenstephan, Dipl.-Ing. agr.

· 1972/74 Referendarzeit mit Staatsexamen für den höheren landwirtschaftlichen Dienst

· 1974/77 Betriebswirtschaftsberater am Amt für Landwirtschaft in Memmingen

· 1977/79 Dozent für Volkswirtschaft und Agrarpolitik an der Staatl. Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in München

· 1979/86 Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

· Seit 1986 Mitglied des Bayerischen Landtags

· Seit 1988 CSU-Kreisvorsitzender Memmingen

· Seit 1988 Mitglied im Bezirks- und Landesvorstand der CSU

· 1990/93 Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

· 1994/98 stellv. Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion

· Seit 1996 Stadtrat in Memmingen

· Seit 1998 Bayerischer Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten


Steffen Flath, MdL

Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft
Wahlkreis 17 Annaberg

beruflich:
Diplomagraringenieur

bis 1990 in der Landwirtschaft tätig

bis 1994 Hauptdezernent Landratsamt Annaberg

ab 1994 Mitglied des Landtages

ab 1999 Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft


politisch:
1983-91 Ortsvorsitzender Buchholz

1991-95 Kreisvorsitzender Annaberg

1995-99 Generalsekretär der CDU Sachsen

ab 2001 stellv. Landesvorsitzender der CDU Sachsen


privat:
seit 1979 verheiratet

Frau: freiberufliche Psychologin und Hebamme

Kinder:
- Tochter, 19 Jahre, studiert Betriebswirtschaft
- Sohn, 21 Jahre, studiert Kommunikationswissenschaft

Hobbys:
handwerkliche Tätigkeiten Haus und Garten
Wandern, auch per Rad

Sport:
- heute Kraftsport
- früher Leichtathletik und Fußball

Politische Schwerpunkte
- mehr Arbeitsplätze durch wirtschaftsfreundliche Politik

- bessere Straßenanbindung des Erzgebirges an die Wirtschaftsräume Chemnitz, Dresden, Leipzig und Prag - wichtig für Wirtschaft und Tourismus

- mehr Kinder durch familienfreundliche Politik, einschließlich verbesserte Bildungsmöglichkeiten

- Erhalt der niedrigen Kriminalitätsraten auch nach der EU-Erweiterung

- Werbung für Gewerbeansiedlungen und Tourismus im Erzgebirge

- Erhalt unserer Kultur, einschließlich umweltfreundliche Land- und Waldbewirtschaftung

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