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Verheerende Fluten und Hochwasser in der Geschichte
Streit über die historische Wahrheit der ersten biblischen "Sintflut"
Pressemitteilung vom 15.08.2002


Im Alten Testament (Genesis 6,5-9,17) wird von einer urzeitlichen Flutkatastrophe berichtet:
"Nun ergoss sich die Flut vierzig Tage lang über die Erde. Mächtig wurde das Wasser und wuchs gewaltig über der Erde, so dass alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt worden. Da kam alles Fleisch um, dass sich auf der Erde regt, Vögel, Vieh, Wild alles, was auf Erden wimmelt, und alle Menschen."
Der Bericht verknüpft zwei zeitlich und sachlich weit auseinander liegende Parallelerzählungen, die aber in den theologisch wichtigsten Aussagen übereinstimmen: Die Sintflut wurde von Gott als Strafe über die sündige Menschheit verhängt. So entstand die volkstümliche Umdeutung "Sündflut". Nur Noah wurde errettet, weil er Gnade bei Gott fand. Die Sintfluterzählung des Alten Testaments hängt mittelbar von altorientalischen Traditionen ab, die schon den Sumerern bekannt waren. In Babylonien gab es zwei verschiedene Sintflutepen, das Athrachasis- und das Gilgamesch-Epos. Ähnliche Flutsagen finden sich bei vielen Völkern.

Oktober 1634: Eine Katastrophenflut, die "Zweite Mandränke", verwüstet die nordfriesische Küste.

1. November 1755: Eine der folgenreichsten Naturkatastrophen der Neuzeit zerstört die portugiesische Hauptstadt Lissabon.

21. August 1931:Nach einem zwei Tage anhaltenden Taifun tritt der längste Fluss Asiens, der 6.300 Kilometer lange Jangtse, über seine Ufer.

17. Februar 1962: Der Orkan "Vincinette" (die Siegreiche) rast mit rund 130 Stundenkilometern in der Nacht über Norddeutschland und Hamburg hinweg. Der damalige Innensenator Hamburgs, Helmut Schmidt, bewährt sich als Krisenmanager.

3. bis 6. Oktober 1963: Der Hurrikan "Flora" verwüstet Haiti, Kuba und Tobago. 9.000 Menschen sterben, mindestens 100.000 werden obdachlos.

19. Juni 1972:Wirbelsturm "Agnes" bringt den USA die größte Überschwemmung ihrer Geschichte.

Juli 1997: Am Oderbruch zwischen Warthemündung und Oderberg weicht ein schweres Hochwasser die Deiche so weit auf, dass sie brechen. Zuvor trat die Oder auch in Polen über ihre Ufer.

Oktober 1998: Mittelamerika erlebt die schlimmste Naturkatastrophe seiner Geschichte. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 289 Stundenkilometern rast Hurrikan "Mitch" über Nicaragua, Honduras, El Salvador und Guatemala hinweg.

Mitte Juni bis Ende August 1999: Starke Regenfälle im Jangtse-Becken verwandeln ganze Landstriche in China in ein Katastrophengebiet.

26. Mai 1999: Starke Regenfälle in den Alpen führen in Süddeutschland, in Österreich und der Schweiz zu verheerendem Hochwasser.

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