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Erfolg für VDL
SMUL wird Förderuntergrenzen erst ab 20.000 € einziehen
Junglandwirte-Förderung wird nun doch nicht abgeschafft
GbR soll bei Investitionen nicht zur Pflicht gemacht werden
Pressemitteilung vom 10.08.2006


ELER ist ein EU-Förderprogramm für Investitionen mit einem Mitteleinsatz, allein für Sachsen, in dreistelliger Millionenhöhe. 805 Millionen Euro an EU-Geldern stehen dem Freistaat für die Förderperiode von 2007-2013 zur Verfügung. Am 6. Juli hatte Staatsminister Stanislaw Tillich die berufsständischen Verbände im SMUL zu einem Gespräch beieinander.

Der Vorstandes des VDL hatte hierzu am 28. Juni in Freiberg von der Landesregierung noch Änderungen gefordert und ein Differenzprotokoll zwischen ELER Brüssel und ELER Sachsen. aufgelistet. Hierzu wurde ein wörtlicher Abgleich zwischen den EU-Vorschriften und dem sächsischen Text bezüglich der Förderberechtigung und Förderhöhe vorgenommen. Im ELER von Sachsen sollte es demnach eine Förderuntergrenze von 30.000 € geben, d.h. „kleinere Investitionen“ für Klein- und Mittelbauern wären erschwert worden. Nunmehr ist die Förderuntergrenze wieder bei 20.000 € vorgesehen.

Auch der vom VDL-Vorstand kritisierte ersatzlosen Wegfall der Richtlinie 21 und damit der Niederlassungsprämie für Junglandwirte als Hofnachfolger ist vom Tisch. Den Junglandwirte-Zuschuß gibt es in Sachsen wieder so wie in ganz Deutschland als Niederlassungsprämie zur Erleichterung der Hofübergabe. Auch gibt die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt gibt für Investitionen von Junglandwirten erhebliche Zinsverbilligungen aus.

Aus dem Erstentwurf gestrichen wurde auch die Pflicht zur Gründung von GbR (Gesellschaften bürgerlichen Rechts / Vater-Sohn-Gesellschaften) bei Investitionen im bäuerlichen Bereich.

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