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Bessere Futterkontrolle durch hohe Strafen
EU-Kommission droht Mitgliedsstaaten mit Subventionsentzug
Pressemitteilung vom 25.07.2002


Die EU-Kommission denkt nach jüngsten Futtermittel- und Hormonskandalen über drakonische Strafen für die Mitgliedsländer nach. EU-Länder, die sich nicht an die Vorschriften zur Futtermittel- und Lebensmittel-Sicherheit halten, sollten mit Subventionsentzug bestraft werden, schlägt die Kommission in einem Regelungsentwurf vor.

In der Kommission denkt man vor allem an Kürzungen bei den Subventionen für die Landwirtschaft und die Fischerei. Es sei nicht hinzunehmen, so heißt es in dem Entwurf, dass Länder, die bei einem so entscheidenden Anliegen des Verbraucherschutzes versagten, in den Genuss von EU-Subventionen gelangten. Die Sanktionen sind nur ein Bestandteil eines umfassenden Vorhabens der EU-Kommission, die Kontrollen von Futter- und Lebensmitteln in der EU auf hohem Niveau festzuschreiben. Das bisherige System unterschiedlicher nationaler Kontrollsysteme weise erhebliche Mängel auf. Nicht zuletzt die Verbreitung von mit dem verbotenen Hormonen MPA verseuchten Futtermitteln in ganz Europa hat den Ruf nach effizienteren Kontrollen laut werden lassen.

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