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    Bundesverband
    Deutscher Landwirte e.V.
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Agrargenossenschaften in Sachsen
Pressemitteilung vom 16.07.2004


Von den insgesamt 8.132 sächsischen Landwirtschaftsbetrieben waren 6.968 Einzelunternehmen,575 Personengesellschaften und 589 Betriebe in Hand juristischer Personen. Von diesen wiederum zählten 225 Betriebe zu den eingetragenen Genossenschaften. Damit gehörten zwar nur knapp 3 Prozent der Agrarbetriebe dieser Rechtsform an, diese bewirtschafteten jedoch mehr als ein Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF) des Freistaates.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren gut 40 Prozent der in der Landwirtschaft tätigen ständigen Arbeitskräfte, aber nur 11 Prozent der Saisonarbeitskräfte, in Agrargenossenschaften beschäftigt.

In der 'Durchschnitts-Agrargenossenschaft' bewirtschafteten 38 ständige Arbeitskräfte und knapp 5 Saisonkräfte eine LF von 1.372 Hektar, von der mehr als 80 Prozent Ackerland waren. Fast 92 Prozent dieser Flächen waren Pachtflächen. Durchschnittlich standen je Betrieb 412 Milchkühe, 46 Schafe und 642 Schweine in den Ställen.

Die meisten eingetragenen Genossenschaften zählte der Regierungsbezirk Dresden, hier wurde auch der größte Teil der LF bewirtschaftet. Die meisten Arbeitskräfte hingegen beschäftigten die Agrargenossenschaften des Regierungsbezirkes Chemnitz. Eine wesentliche Ursache hierfür ist in der arbeitsintensiven Tierproduktion anzusehen, die sich vor allem in diesem Bezirk konzentriert.
Immerhin stand in den Ställen der Genossenschaften dieser Region nahezu die Hälfte des Milchkuh- und Schweinebestandes der sächsischen Betriebe dieser Rechtsform.

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