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Übergangsministerin Aigner soll ausgetauscht werden
Auch Erwartungen ostdeutscher Privatbauern nicht erfüllt
Pressemitteilung vom 09.07.2009


Wie das Hamburger Abendblatt am 07.Juli 2009 meldet sei es CSU-intern besprochen, dass Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner nach der Bundestagswahl im neuen Kabinett nicht mehr berücksichtigt werden soll. Sie habe die Erwartungen von Parteichef Horst Seehofer nicht erfüllt. Auch auf dem Bauerntag in Stuttgart voriger Woche sei hinter den Kulissen zu hören gewesen, Aigner habe sich schwach präsentiert. Bei komplizierten Fragen habe sie auf Staatssekretär Gerd Lindemann verwiesen.

Unrühmlich wird ihr auch die unklare Rolle beim Gen-Mais-Anbauverbot angekreidet. Sie habe Rücksicht auf „Bedenken von Experten“ und auf Wählerstimmen verunsicherter bayerischer Bauern nehmen müssen oder wollen. Bei der Gen-Kartoffel Amflora war sie dann wieder auf der anderen Seite.

VDL-Erwartungen nicht erfüllt
VDL-Präsident Dieter Tanneberger und sein Vorstand, der am 10.07.2009 in Freiberg tagte, schätzt die kurze Amtszeit der Ministerin als Flop ein. Offenbar wechseln in Deutschland unbedarfte Abgeordnete ihr zu kurzes Hemd und erhalten hochdotierte Ministerweihen, während Milchbauern ihr Seihtuch zum Hungertuch wird, so Tanneberger. Überhaupt seien die sich als besonders bäuerlich rühmenden bayerischen Agrarpolitiker, wie auch die jüngste Couleur eines Helmut Brunner (CSU), von eher bajuwarischem Zuschnitt als von nationalem Anspruch.

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