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Rinderwahnsinn
EU besteht nicht mehr auf Bestandstötung
Pressemitteilung vom 28.06.2001


Dresden. Der VDL-Vorstand hat die Entscheidung des EU-Agrarrats, bei Auftreten eines BSE-Falles nicht mehr die Tötung des gesamten Rinderbestandes vorzuschreiben, begrüßt. Danach wird den EU-Mitgliedsstaaten die Möglichkeit eröffnet, die ganze Herde oder lediglich die Kohorte zu töten. Unverändert bleibt, dass nach Feststellung von BSE bei weiblichen Rindern auch deren letzte Nachkommen getötet werden müssen. Auch der Sächsische Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath (CDU) begrüßte die Entscheidung. „Unsere gemeinsamen Bemühungen mit dem Berufsstand um eine selektive Vorgehensweise, haben zu diesem Erfolg beigetragen“, sagte Flath. Nun müsse umgehend die Kohortentötung als zentrale Maßnahme in der nationalen BSE-Vorsorgeverordnung festgeschrieben werden. Damit hätte das sinnlose Abschlachten endlich ein Ende und die Bauern könnten wieder aufatmen, so Flath.

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