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    Bundesverband
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Ausgleichszulage für „benachteiligte Gebiete“ bis 2008 gesichert
Pressemitteilung vom 14.06.2005


Sächsische Landwirte behalten ihren hohen Förderstatus. Umwelt- und Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich begrüßte die Entscheidung der EU, eine Neuregelung über die sogenannten „benachteiligten Gebiete“ bis zum Jahr 2008 auszusetzen. „Endlich haben unsere Landwirte in den betroffenen Gebieten Planungssicherheit für die nächsten Jahre“, so Tillich. Der Minister hatte sich mehrfach beim Bund und der EU dafür eingesetzt, die geplante Neuabgrenzung der benachteiligten Gebiete zu stoppen und das bisherige nationale System beizubehalten. Danach sind rund ein Drittel (353.000 Hektar) aller landwirtschaftlichen Flächen in Sachsen als schwierige Erzeugerregion eingestuft. Die Landwirte können Ausgleichszulagen beantragen. Durch die Neuregelungen wären lediglich fünf Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in den Genuss der Ausgleichszulage gekommen. Das hätte für die Landwirte allein in Sachsen Einbußen von insgesamt 12 Millionen Euro bedeutet.

Die Ausgleichszulage soll verhindern, dass sich Land- und Forstwirtschaft aus den durch natürliche Gegebenheiten benachteiligten Gebieten zurückzieht, in denen eine umwelt- und naturverträgliche Bewirtschaftung zum Erhalt der Kulturlandschaft nötig und gesellschaftlich erwünscht ist.

Quelle: Pressestelle des SMUL

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