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    Bundesverband
    Deutscher Landwirte e.V.
    Dresdner Straße 46
    09526 Dittmansdorf
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Das Grünfutter geht aus / Tanneberger ersucht Flath um Hilfe
Bitte um Freigabe der Dauerbrachen und Stillegungsflächen wegen großer Hitzeschäden in der Oberlausitz, in der Region Großenhain und in Nordsachsen
Pressemitteilung vom 05.06.2003


Die große Hitze der letzten beiden Wochen und die langanhaltende Trockenperiode haben in der Oberlausitz, in der Region Großenhain und in Nordsachsen zu großen Wachstumsausfällen auf Grünlandflächen und zu teilweise notreifen Wintersaaten bereits frostgeschädigter Triticale-, Weizen- und Roggenbeständen geführt. Dagegen wächst in den westlichen und mittleren Regionen Sachsen, insbesondere auch in den gut mit Niederschlägen versorgten Mittelgebirgslagen eine Spitzenernte bei Getreide heran. Man kann nur hoffen, das Hagelschläge oder Starkniederschläge in den Erntemonaten Juli und August wie 2002, den Bauern erspart bleiben, sagte der Präsident des Verbandes der privaten Landwirte (VDL) Dieter Tanneberger.

Der VDL erhielt mehrere Hilferufe von betroffenen Bauern aus obengenannten Regionen. So bitten viehhaltende Betriebe im Kreis Kamenz, im nördlichen Kreis von Bautzen, besonders aber im Raum Niesky und Görlitz, Staatsminister Steffen Flath, (CDU) über den VDL um Freigabe der Dauerbrachen und Stillegungsflächen für die Frischfutterversorgung und Heuwerbung wegen großer Hitzeschäden und Ertragsausfällen. Die gleichen Signale kommen aus der Region Großenhain, Torgau und Delitzsch – Eilenburg in Nordsachsen. Ohne diese Freigabe ist eine Aberntung förderschädlich und würde alles nur noch verschlimmern.
Die abgeweideten oder geheuten Grasnarben trocknen aus, werden braun bis weiß-grau. Es fehlt schon jetzt an Frischfutter. Neues Silo ist noch nicht ausgegärt. Altbestände sind aufgebraucht. Es fehlt auch an Streustroh, sagte Tanneberger in dieser Pressemitteilung.

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