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Trendumkehr auf dem Milchmarkt
Pressemitteilung vom 18.05.2007


Auf dem Milchmarkt gibt es deutliche Zeichen für eine Trendwende, die sich in höheren Auszahlungspreisen für die Erzeuger niederschlagen könnte. Der Deutsche Bauernverband (DBV) berichtete von höheren Preisabschlüssen bei Milch und Molkereiprodukten als Ergebnis der ersten Verhandlungsrunden zwischen Molkereien und Lebensmitteleinzelhandel.

Aufgrund der weltweit guten Marktlage sei es den Molkereien erstmals wieder gelungen, deutlich höhere Preise gegenüber dem Handel durchzusetzen und den Abwärtstrend beim Milchpreis zu stoppen und umzukehren, erklärte DBV-Generalsekretär Dr. Helmut B o r n . Er verwies auf Informationen aus der Branche, nach denen ein um mindestens 8 Cent/l höherer Abgabepreis erzielt werde. Die Voraussetzungen dafür habe nicht zuletzt der jahrelange Einsatz des DBV und seiner Landesbauernverbände für faire Milchpreise im Rahmen der Kampagne "Lebensmittel sind mehr wert" geschaffen.

Dr. Born rief die Molkereien dazu auf, die durchgesetzten Preiserhöhungen nunmehr an die Milchbauern weiterzugeben. Die seien zur Existenzsicherung dringend auf höhere Erzeugerpreise angewiesen. Der Milchindustrieverband (MIV) stellte höhere Auszahlungspreise in Aussicht, warnte aber zugleich vor übertriebenen Erwartungen. "Goldgräberstimmung" sei nicht angebracht, erklärte der Verband, der über 100 Molkereiunternehmen vertritt.

Mehr als 25 000 Landwirte waren am letzten Mittwoch einem Aufruf vom Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM) zu einem bundesweiten Aktionstag gefolgt und hatten vor den Toren von 110 Molkereien ihre Forderung nach höheren Erzeugerpreisen bekräftigt. Unterdessen zeichnet sich auch in der CSU eine Abkehr von der Milchquotenregelung ab.(...)

Quelle: AgE

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