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Die Flucht
Ein Zweiteiler über die Vertreibung der Deutschen aus Ostpreußen
Pressemitteilung vom08.03.2007


Noch im Januar 1945 existierte das deutsche Ostpreußen. Das Königsberg von Immanuel Kant, der diese Stadt nie verlassen hatte, zerbrach an der Roten Armee, die mit zwanzigfacher Überlegenheit die Reichsgrenzen durchbrach. Hitler kannte die Zahlen und nannte sie „den größten Bluff seit Dschingis Khan“. Im Dezember 1944 war das Fluchtverbot für Ostpreußen noch einmal verschärft worden.

Arte und die ARD zeigten vergangene Woche den Zweiteiler über die größte Massenflucht der Geschichte. Zwölf Millionen Menschen flohen vor der anrückenden Roten Armee. Maria Furtwängler spielt die Gräfin Lena von Mahlenberg in einer großen Rolle, leider aber auch mit Kitsch. Eine preußische Gräfin liebt französischen Fremdarbeiter – standesrechtlich undenkbar. Den Treck begleitete ein Major der Wehrmacht, immer geschniegelt und gebügelt. Wer aber dabei war weiß, wie verwanzt und verlaust, wie verdreckt und zerlumpt, wie erfroren und verhungert der Treck war, von den zwei Millionen Verstorbenen unter Kleinkindern und Alten ganz zu schweigen. Glaubhaft dagegen, daß nicht Einzelne auf die Flucht gingen, sondern ganze Güter. Der alte deutsche Landadel sorgte für seine „Untertanen“ oft wie für eine Familie, was heute kaum noch bewußt ist.

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