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Deutsche Erfinder übergeben transgene Körner der 3. Welt


25.01.2001
Wir stehen am Beginn einer „goldenen“ Ära. Ende voriger Woche haben die beiden deut-schen Erfinder, der in Zürich lebende Ingo Portrykus sowie der Freiburger Biochemiker Peter Beyer, symbolisch die ersten Körner der gentechnisch veränderten Reispflanze an die Ent-wicklungsländer übergeben. Der „Goldene Reis“ soll nach dem Willen seiner Erfinder künftig dazu dienen, den bei der notleidenden Bevölkerung in den Tropen verbreiteten Mangel an Vitamin A und Eisen zu bekämpfen. Normalerweise ist Reis ausgesprochen arm an Eisen und dem Provitamin A (Beta-Karotin), das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Weltweit leiden schätzungsweise 124 Millionen Kinder an schwerem Vitamin-A-Mangel. Im Jahr 1992 hatten die beiden Forscher mit Mitteln der Rockefeller Foundation begonnen, entsprechende Gene aus Narzissen, Pilzen, Bohnen und Basmatireis gentechnisch in konventionellen Reis einzuschleusen.

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