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Torgauer Rapsöl rückt in den Blickpunkt
Pressemitteilung vom 18.01.2007


Rapsöl als Biokraftstoff erfreut sich in der Landwirtschaft, im Transportwesen und neuerdings auch beim Betrieb von Blockheizkraftwerken zunehmender Beliebtheit. Denn Raps als nötiger Rohstoff wächst sozusagen vor der Haustür. Rapsöl bietet als biogener Dieselersatz nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Vorteile", so Petra Bretschneider, die stellvertretende Behördenleiterin im Staatlichen Amt für Landwirtschaft Mockrehna zur Torgauer Zeitung. Sie weist allerdings in der Torgauer Presse darauf hin, dass der Einsatz von Rapsöl nicht problemlos sei. Bei der Herstellung, bei der Lagerung in so genannten Eigenverbrauchs-Tankstellen und beim Einsatz in Verbrennungsmotoren seien verfahrenstechnische, umweltspezifische und steuerrechtliche Faktoren zu beachten. Mit der Beimischungspflicht von Biodiesel in den Dieselkraftstoff ergeben sich völlig neue Aspekte.

Eine wissenschaftlich fundierte Vergleichsrechnung sei in jedem Fall empfehlenswert. "Die verwendeten Motoren müssen in ihrer Modifikation den Einsatz von Biokraftstoffen zulassen. Nicht alle angebotenen Umrüstungsvarianten erfüllen optimal die geforderten Kriterien", gibt Petra Bretschneider zu Bedenken. Die stellvertretende Behördenleiterin sieht bei der Einführung von Rapsöl als Treibstoff noch einen hohen Beratungsbedarf. Aus diesem Grunde habe das Staatliche Amt für Landwirtschaft Mockrehna eine Informationsveranstaltung organisiert, die rege genutzt werden sollte. "Rapsöl - die Alternative zum Dieselkraftstoff" lautet das Thema.

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