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    Bundesverband
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Eierkennzeichnung über Herkunft und Haltungsform
Pressemitteilung vom 09.01.2004


Seit dem 1. Januar ist die EU-Verordnung zur Kennzeichnung der Eier in Kraft. Demnach muss jedes Ei der Güteklasse A mit einem Erzeugercode gestempelt werden und auch auf der Verpackung muss die Haltungsform für diese Eier angegeben werden. EU-weit informiert der Stempel über die Herkunft der Eier und die Haltungsform der Hennen. "Das ist eindeutige Verbraucherinformation: Anhand des aufgestempelten Codes kann jeder klar erkennen aus welcher Haltungsform und aus welchem Land die angebotenen Eier stammen", so Renate Künast, Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Die Kennzeichnung bietet Klarheit darüber in welcher Haltungsform, in welchem Mitgliedstaat, in welchem Betrieb und in welchem Stall das angebotene Ei erzeugt wurde.

Der Erzeugercode besteht aus Ziffern und Buchstaben. Die erste Ziffer gibt Auskunft über die Hennenhaltung. Die Ziffer 0 steht für ökologische Erzeugung, 1 für Freiland-, 2 für Boden- und 3 für Käfighaltung. Die Buchstaben nach dem Bindestrich geben Auskunft über das Herkunftsland: z.B. DE für Deutschland; AT für Österreich, BE für Belgien, NL für Niederlande. Mit den restlichen Ziffern kann der Herstellerbetrieb identifiziert werden.

Eier aus Drittstaaten, die keine den EU-Regelungen vergleichbaren Haltungsanforderungen haben, müssen auf dem Ei mit dem Herkunftsland und der Angabe "Nicht-EU-Norm" gekennzeichnet werden

Weitere Informationen über die Eierkennzeichnung unter www.freiheit-schmeckt-besser.de.

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